„Ich glaub nicht dran, also gilt es für mich nicht.“
Das ist unser atheistischer Einwand für diesen Freitag.⠀

Das kommt daher, dass einige unserer atheistischen Freunde vermuten,
a) im biblischen Christentum würde es um „Glauben“ gehen und deswegen
b) würde es eine so gigantisch große Rolle spielen, ob sie etwas für wahr halten oder nicht.
So zumindest hab ich das damals als Atheist gedacht.⠀

Beides haut aber nicht hin, weil:
a) Sobald im griechischen Urtext von „pisteúo“ die Rede ist, meint das nicht „für wahr halten“, sondern du kannst es besser übersetzen mit „aktives Vertrauen“: Also nicht gedanklich den Wahl-O-Maten zu machen, sondern tatsächlich in der Wahlkabine dein Kreuz zu setzen.
b) Ob jemand das biblische Christentum für theoretisch wahr hält oder nicht, ist nicht der Punkt – das nimmt Jakobus etwas aufs Korn, als er schreibt: „Du glaubst an einen Gott – supi, machen Dämonen auch. Und jetzt?“ (Jak 2,19 sinngemäß)
Sondern der Punkt ist, dass: „Gott möchte, dass alle Menschen überall umkehren!“ (Apg 17,30) Das ist das Entscheidende: Dass wir umkehren von unseren Verbrechen gegen die unumstößlichen Gesetze und Jesus aktiv vertrauen. – Darum geht’s, alles andere sind entweder Nebenschauplätze oder Augenwischerei.⠀

Entweder Gott gibt’s wirklich und echt – oder nicht: In beiden Fällen hängt es nicht davon ab, ob jemand das für wahr hält oder nicht.

Siehst du, ob du an Gott glaubst oder nicht, ändert nichts an seiner Existenz – aber an deiner. Also lass uns nicht aus den Augen verlieren, wie wir vor Gott dastehen.
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Um zu lernen, wie du auf atheistische Einwände eingehst » www.MarkusVoss.net/gott
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Markus Voss⠀